Die Marke Volkswagen hat einen weiteren Meilenstein ihrer Elektrifizierung bekannt gegeben: Weltweit wurden zwei Millionen reine Stromer an Kunden ausgeliefert. Das zweimillionste Fahrzeug ist ein ID.3-Kompaktwagen, produziert im Werk Zwickau. Der Jubiläums-ID.3 wurde in dieser Woche im Auslieferungszentrum der Gläsernen Manufaktur in Dresden übergeben.
2013 ist VW mit der Markteinführung des e-up! in die Elektromobilität eingestiegen. Seitdem hat die Marke ihr vollelektrisches Portfolio ausgebaut. Zu den zwei Millionen ausgelieferten E-Autos zählen daher nicht nur Modelle der heutigen ID.-Familie, sondern auch elektrische Vorläufer wie der e-up! und der e-Golf. „Heute nimmt Volkswagen bei vollelektrischen Fahrzeugen sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa eine führende Position ein und zählt hier zu den volumenstärksten Anbietern. Auch weltweit gehört die Marke Volkswagen zu den größten Elektroauto-Herstellern“, so die Wolfsburger.
Martin Sander, Vorstand für Vertrieb, Marketing und After Sales: „Wir haben früh die Weichen für die Elektromobilität gestellt und treiben unsere Transformation in eine vollelektrische Zukunft mit klarer strategischer Priorität voran. Unsere starke Marktposition, insbesondere in Deutschland und Europa, bestätigt die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit unseres elektrischen Portfolios.“
Vom ID.3 hat VW bisher rund 628.000 Exemplare ausgeliefert. Der Kompaktwagen war das erste Modell auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) und markierte den Einstieg der Marke in die neue Ära der Elektromobilität. Mit ihm wurde die ID.-Familie im Jahr 2020 begründet. Vom Mittelklasse-SUV ID.4 und dessen Coupé-Version ID.5 wurden etwa 901.000 Exemplare am Kunden übergeben. Vom 2023 gestarteten, als Limousine und Kombi erhältlichen großen ID.7 hat VW bisher 132.000 Stück ausgeliefert.
Der ID. Polo ist das erste von vier neuen Elektroautos von Volkswagen im Kleinwagen- und Kompaktsegment, die ab diesem Jahr sukzessive auf den Markt kommen sollen. „Mit diesen neuen Modellen machen wir Elektromobilität einer noch breiteren Kundengruppe zugänglich“, sagt Vertriebsvorstand Sander. „Unser Ziel ist es, attraktive, alltagstaugliche und bezahlbare Elektrofahrzeuge in das volumenstarke Kleinwagensegment zu bringen und damit den nächsten Wachstumsschritt in der Transformation einzuleiten.“

hu.ms meint
Diese zahl für eine marke in einem grossen autokonzern/group ist für mich völlig uninteressant.
Fast jeder konzern hat mehrere marken und nur jeweils ein konzernwert ist für einen vergleich aussagekräftig.
Future meint
Doch, das sagt schon etwas aus, ob eine Marke gekauft wird oder nicht. Die Menschen kaufen Marken und sie entscheiden sich dafür oder dagegen aus bestimmten Gründen. Je nach Markt ist das dann auch nochmal unterschiedlich. Deshalb gibt es auch für jede Marke eine eigene Strategie. Der Konzern betreibt den hohen Aufwand für jede Marke, um damit die verschiedenen Zielgruppen abzuholen. Auch hier wird immer wieder diskutiert, ob die Elektromobilität nun dazu führen wird, dass wir in Zukunft weniger Marken haben werden als zu Verbrennerzeiten.
Lataffa meint
Die Elektromobilität hat uns eine viel größere Markenvielfalt beschert als zuvor. Das braucht man nicht mehr zu diskutieren.
JuergenII meint
Vorweg, Deutschland ist nun wirklich ein anti EV-Land. Da fehlt es in vielen Bereichen.
Zu VW: Weltweit steht VW und seine Ableger an 4. Stelle, was den Absatz von EV’s anbelangt.
An erster Stelle findet man BYD mit rund 4 Millionen, dann den Erzfeind hier im Forum Tesla mit 3,9 Millionen – und das eigentlich nur mit 2 Modellreihen – gefolgt von Geely mit 2,4 Millionen. Allerdings müssen sie um ihren 4 Platz bangen. Hyundai & Kia folgen dicht auf.
Das Problem bei VW ist nur, dass sie in den wirklich wichtigen asiatischen EV Märkten schwächeln.
In Europa können sie dank der schwachen europäischen EV Landschaft noch Punkten. Warten wir mal ab, was passiert, wenn die Chinesen hier mit Ihren Fabriken die Produktion starten. Sicher, sie haben noch nicht die bauliche Qualität einiger europäischer Hersteller, das machen sie aber durch andere Qualitäten mehr als wett.
M. meint
Da fängt er an mit
„Deutschland ist nun wirklich ein anti EV-Land. Da fehlt es in vielen Bereichen.“
und findet dann nix außer „das liegt an VW“.
Die Wahrheit sieht so aus (H1 2025):
EU 15,6%
(da steckt Norwegen mit 97% drin, aber auch Polen mit 5%)
Deutschland 17,7% – nicht toll, aber über EU-Schnitt. Diese EV-Hasser.
Und Ladepunkte gibt es auch keine! Also gar keine!
Wer ein Anti-BEV Land sucht, kann vielleicht mal auf die andere Seite des großen Teiches schauen. Der dortige König hat erst alle nennenswerten Beschränkungen für Verbrenner aufgehoben. Die schon schlechte Quote von ca. 8% in den Zulassungen wird eher noch fallen, da die Förderungen zu Q4/2025 entfallen sind.
MK meint
@M:
Ich wusste gar nicht, dass Norwegen EU-Mitglied ist?
Sonst gebe ich Ihnen aber inhaltlich weitgehend recht.
Ansonsten gilt doch. Egal, was die Politik tut, werden sich eAutos einfach aus Kostengründen durchsetzen. Sie brauchen nun mal locker 2/3 weniger Energie und dass sich das irgendwo im Geldbeutel bemerktbar machen kann.
Erst heute Morgen gelesen: Laut ADAC-Auswertung sind die Spritpreise diese Woche im Bundesschnitt auf 1,77 €/Liter E10 und 1,74 €/Liter Diesel gestiegen und nach den ersten Angriffen auf den Iran letztes Jahr seien die Preise binnen weniger Tage um 13 Cent gestiegen. Und damals war die Straße von Hormus nicht blockiert, was aktuell scheinbar der Fall ist.
Von daher: Elektroautos bieten Preissicherheit und ganz nebenbei auch noch Unabhängigkeit von permanenten Brennstofflieferungen aus dem Ausland. Irgendwann merkt dann vieleicht auch der letzte Rechte, dass es eigentlich absurd ist, sich für die Abhängigkeit von mehrheitlich arabischen Ländern einzusetzen…und der eigene Geldbeutel hat sowieso meist noch jede Ideologie geschlagen.
M. meint
Das stimmt natürlich, das nächste Mal schreibe ich „Europa“.
Tut mir ganz schrecklich leid.
IDFan meint
Schön, dass du Zahlen frei erfindest. 3,9 Millionen Tesla. Damit wäre man dann zwar immer noch hinter dem Plan zu den 20 Millionen. Aber Scherz beiseite, du bist wohl drei Jahre im Winterschlaf gewesen? 1,6 Millionen stehen für Tesla zubuche und Geely mit 2,4 Millionen BEV sollte man auf 1,29 Millionen halbieren. VW steht mit 1 Million insofern sehr gut da. Der Huyndai-Konzern hatte übrigens nur 550.000 BEV zugelassen. Von Toyota, GM, Ford und Stellantis reden mal besser nicht. Das nur zur Einordnung mit echten Fakten.
Paule meint
Wäre natürlich schön wenn die Leute die hier mit Zahlen um sich werfen einfach mal dazu schreiben was sie meinen. Konzern oder Marke, Jahr oder Markt, gesamt oder was?
hu.ms meint
JürgenII:
Deine fahrzeugzahlen von einzelnen marken sind uninteressant.
Fast jeder hersteller hat mehrere marken in einem konzern/group.
Nur die konzernzahlen sind aussagekräftig.
Paule meint
Na wenn Du jetzt mal nicht im Autor des Artikels auf die Füße getreten bist. Es geht um die Marke.
Du bekommst Höchststrafe: 10 Minuten Sperre.
Citystromerer meint
Für mich selbst ist aber noch nicht verständlich, wie sich in den nächsten Jahren die Verkäufer von reinen Elektro-Fahrzeugen von Volkswagen erhöhen sollen. Aktuell sind die Wartezeiten auf die Fahrzeuge so groß, dass insbesondere bei kurzfristigen Entscheidungen, sei es in Familie oder Gewerbe, eine andere Marke genommen werden muss. Sicherlich kann lange Wartezeit auf ein neues Produkt ein gutes Zeichen dafür sein, den Geschmack der Käufer getroffen zu haben. Ich persönlich mag es aber nicht wenn mir – auch noch unterstützt durch Werbung – das Angebot dann gar nicht verkauft werden kann. Egal, ob das trotz Leuchtreklame geschlossene Restaurant oder trotz TV-Werbung nicht verfügbare Fahrzeug. Kein Unternehmen kann lange Lieferzeiten monetarisieren. Im Gegenteil.
Solche Wartezeiten als ein Erfolg darzustellen, für mich nicht nachvollziehbar.
MK meint
@Citystromerer:
Man wird einfach nciht an die Teile kommen. Und man sieht doch an der Berichterstattung die Auswirkung: Es wird beworben, es werden Rabatte gewährt…und trotzdem werden die von Politik und Management ausgegebenen Ziele nicht erreicht. Statt aber aus den langen Lieferzeiten zu schließen, dass es eben an fehlenden Herstelkapazitäten liegt, wird dann wieder „die Kunden wollen keine eAutos“ aus dem Hut gezaubert. Und schon haben konservative Politiker und das VW-Management, was sie eigentlich wollten: Aufweichung der CO2-Regeln und gleichzeitig neue Subventionsmilliarden…
Citystromerer meint
Ich weiß nicht, ob du mit deinen Einschätzungen richtig liegst, dafür fehlen mir verifizierbare Quellen. Ich selbst hatte vor vielen Jahren schon einmal solch eine Erlebnis, wollte im April einen Passat bestellen, nachdem alles besprochen, war Lieferfrist Weihnachten. War immer ein sehr begehrtes Fahrzeug. Für mich als Kunden ist es egal, warm das Angebot nicht in eine Lieferung umgesetzt werden kann.
Du hast bestimmt auch schon mal ein Auto konfiguriert, dir viel Zeit genommen, überlegt was man braucht und was nicht. Das ganze noch mit der Frau besprochen. Preise rein und rausgeklickt, Pakete auseinandergenommen und verglichen. Dann stellt man fest, es gibt auch noch andere Anbieter und der angezeigte Preis stimmt auch nicht. Man muss also noch vor Ort verhandeln. Mir jedenfalls macht sowas keinen Spaß. Vor allem nicht dann, wenn die Mühe umsonst war.
MK meint
@Citystromerer:
Wenn man einerseits Lieferzeiten von teils 18 Monaten (z.B. beim Cupra Born) genannt bekommt und andererseits über Stellenabbau in dem Werk Zwickau, wo der Born montiert wird, berichtet wird, muss es ja einen Grund geben. Und der wird nicht sein, dass VW keinen Umsatz machen will…
Weil wie Sie schon feststellen: Sie fanden rund 8 Monate Lieferzeit beim Passat zu lang und sind dann zur Konkurrenz gewechselt…innerhalb von 8 Monaten werden Sie aber als Privatkunde kein Elektrofahrzeug aus dem VW-Konzern bekommen (außer vielleicht einen Porsche Taycan…). Da liegen die Lieferzeiten eigentlich alle weit über einem Jahr. Und wie Sie auch sagen: Für Sie als Kunde ist egal, warum Sie das Produkt nicht bekommen bzw. erst sehr spät bekommen könnten…von daher muss VW sich jetzt schnell was einfallen lassen, bevor man noch mehr Kunden verprellt und viele davon vielleicht auch dauerhaft zu anderen Konzernen wechseln.
IDFan meint
MK, welche Teile sollen das denn sein, die man seit sechs Jahren nicht kriegt und von denen die IG Metall, die in jeden Winkel der Betriebe vernetzt ist, trotzdem noch nichts mitbekommen hat? Zumal man in Europa 2025 die Produktion der BEV um 66% zum Vorjahr gesteigert hat. Was sich manche so zusammen fantasieren…ts..ts..
Selbstverständlich kann man das monetarisieren: Man spart schlicht 12,5 Milliarden gebundene Mittel und realisiert etwa 1 Milliarde Gewinn pro Jahr mehr, wenn man nicht auf Halde produziert, sondern auf Bestellung mit Liste. Daher ist das die Königsdisziplin (damit hatte Tesla ja auch mal angegeben). Anders als bei Tesla sind Bestellungen bei VW übrigens Verträge. Lange Zeit von der Nachkriegsära bis in die 90er Jahre hatte diese Situation des festen Bestellvorrats nur Mercedes von den Großserienherstellern. Jetzt hat es VW sich erarbeitet, weil die Angebote passen und die Konkurrenz sich selber ein Bein stellt.
Dringend Ersatz zu brauchen, ist in Zeiten von Auto-Abos als Thema gelöst. Somit wird man bei VW weiter so verfahren. Unterbinden können das nur leere Bestellbücher, aber es ist das Ziel, die Produkte und Preise weiterhin so attraktiv zu halten, dass das vermieden wird. Dabei helfen die großen MEB-Stückzahlen. Skalen, die niemand der Konkurrenz nur annähernd in Größe und Tiefe realisiert.
Citystromerer meint
Du hast dir sehr viel Mühe mit dem Text gegeben, alle möglichen Sachen hinein geschrieben. Wenn dort irgendein Bezug auf meinen Beitrag war, sehe ich keine Lösung für die lange Wartezeit. Ja, wenn man kompromissbereit ist bekommt man schon irgendwie irgendwo irgendein Auto her. Und sicher wird sich auch eine Marke finden, die ein konfiguriertes Fahrzeug schneller liefert. Dann ist es eben so. Als verkaufsfördernd würde ich das nicht einstufen. Ich habe aber auch herausgelesen, dass du Volkswagen in einer so komfortablen Situation siehst, dass sie sich das leisten können. Dann ist ja alles in Butter, weiter so.
Thorsten 0711 meint
Vielleicht ist man bei VW auch, trotz aller Probleme zu satt.
Als ich in der Stuttgarter VW Niederlassung gewesen bin wollte ich mir einen ID.3 von innen ansehen. Sie hatten keinen da. Der Verkäufer fragte mich, wie er mir helfen könne. Ich antwortete mich für einen Leasingrückläufer zu interessieren. Da hat der nur arrogant gegrinst und mich auf das „Parkhaus“ mit den Gebrauchten verwiesen. Eine Probefahrt wäre auch nicht möglich gewesen und überhaupt waren ganze 2 (zwei!) BEVs im mehrstöckigen Parkhaus.
Ich bin dann zu einem VW Händler in Franken und habe dort gekauft. Und den Service macht ein VW Händler vor Ort in nahe gelegenen Leoberg. Dort ist man als Kunde willkommen 👑
MK meint
@IDFan:
Darum geht es doch: Um große Stückzahlen. Und die könnten noch viel größer sein, wenn man den Kunden nicht Lieferzeiten von teils 1,5 Jahren nennen würde…wie viele Kunden warten denn nicht so lange, sondern gehen einfach zu einem Konkurrenten, der schneller liefern kann (also z.B. Tesla)?
Also: Ja, auf Halde produzieren macht keinen Sinn, zumal VW ja durchaus noch deutlich mehr Konfigurations- und damit Individualisierungsmöglichkeiten bietet als Tesla, BYD und Co. Aber es gibt ja einen Mittelweg zwischen „auf Halde produzieren“ und 1,5 Jahren Lieferzeit. Ich glaube, auch ein VW schafft es mit seinen Lieferketten, wenn man Teile erst verbindlich bestellt, nachdem der Kunde den Kaufvertrag unterschrieben hat, das Auto in unter 6 Monaten beim Kunden zu haben.
Und ja, man hat die Verkäufe massiv gesteigert. Man hat aber noch mehr neue Bestellungen angenommen, was eben die Lieferzeiten massiv verlängert hat…und man baut gleichzeitig z.B. im Elektroautowerk Zwickau Stellen ab. Die Fahrzeugmontage für Elektrofahrzeuge ist also bei weitem nicht ausgelastet. Dafür habe ich nach der Bestelung meines Skoda Elroq letzten Sommer plötzlich Post vom Autohaus bekommen: Der Akku, den ich bestellt hätte, sei so gefragt, dass VW entschieden habe, diesen ausschließlich in Fahrzeugen der Kernmarke VW zu verbauen. Ich würde einen anderen Akku eines anderen Herstellers mit langsamerer Spitzenladeleistung und dafür einen zusätzlichen Rabatt erhalten. Schon um diese Produktionsteigerung zu erzielen hat man also Kunden, die verbindlich unterschrieben hatten, eine Summe x zu zahlen, nachträglich Geld „geschenkt“ und so Umsatzreduzierungen in Kauf genommen. Fazit also: Leute entlassen und gleichzeitig Kunden wegschicken oder Zusatzrabatte gewähren ist ganz sicher nicht im Interesse von VW. Somit ist klar, dass es auf der Zulieferseite hakt. An den Umstellungen bei Skoda (wurde übrigens letzten Sommer auch breit in der Presse drüber berichtet) sieht man, dass das offensichtlich in erster Linie den Akku betrifft. Und man sieht ja auch, was noch vor 5 oder 6 Jahren an neuen Akku-Fabriken in Europa angekündigt war und was davon tatsächlich gebaut worden ist…nämlich fast nichts. Eben weil VW den Akkuherstellern vor 6 Jahren keine verbindlichen Abnahmegarantien für solche Mengen geben wollte, wie man jetzt gebraucht hätte. Wenn man das dann Anfang 2025 endlich tut und die Investoren dann anfangen, die Fabriken zu bauen, hat man mit viel Glück vielleicht 2028 die ersten zusätzlichen Akkus. Das ist nunmal kein einfaches Gussteil, wo sich schon irgendwo eine Gießerei findet, die mit Zusatzschichten schon in wenigen Wochen Teile liefern kann. Dazu konkurriert man mit stationären Speichern für heimische Solaranlagen, aber vor Allem auch für KI-Rechenzentren um die Akkus und muss gleichzeitig aufpassen, dass man die Preise nicht in die Höhe treibt.
PS: Auto-Abo habe ich mir auch angeschaut. Bei meiner Fahrleistung (knapp 1.000 km pro Woche) und meiner Anwendung (neben arbeitsbedingt viel Autobahn-Pendeln auch Geländefahrten bei Schnee, Matsch und auf Schotter und im Wald, was einfach binnen weniger Wochen Kratzer an der ganzen Karosserie verursacht; großer, demnach oft dreckiger Hund im Kofferraum etc.) ist ein Auto-Abo einfach unbezahlbar…von daher: Für viele sicher eine gute Lösung. Für mich ganz persönlich, der ein SUV wirklich auch als Geländewagen benutzt und Autos so lange fährt, bis sie schrottreif sind, aber finanziell ein verdammt schlechter Deal.
IDFan meint
MK, ich komme von Zahlen und Fakten, nicht von Mutmaßungen, Unterstellungen oder Einzelschicksalen. VW hat die Produktion und den Absatz von Elektroautos 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 66% gesteigert. Das ist ein Fakt, den haben sie neulich öffentlich publiziert. VW Group, Medieninformation 5/2026. Ebenso ist dort der Bestellvorrat bei den BEV Ende 2025 genannt, über 200.000 Vorbestellungen.
Jetzt muss man zugeben, feste Bestellungen sind nur in Europa ein Geschäftsmodell, daher gibt es sie nur hier. Nur auf die Europa-Auslieferungen gerechnet, sind das knapp über drei Monate Lieferzeit plus die üblichen sechs Wochen, die es überall sind, kommt dann auf 4,5 Monate durchschnittliche Wartezeit. Das ist Fakt.
Ja, die Bestellbücher für die MEB-Frontantriebs-Fahrzeuge sind noch nicht auf. Das wird -wie beim Elroq- eine neue Queu geben. Wer also letztes Jahr erst im Mai auf die Idee kam, einen Elroq zu ordern, musste lange warten. Wer dieses Jahr erst vier Monate nach Öffnung der Bücher einen ID.Polo bestellt, wird viel länger warten müssen. Das ist nun einmal im Einzelfall so. Wir warten auf den Elroq RS auch schon eine Zeit, weil das Modell gegen alle Annahmen sehr gefragt ist. Trotzdem: 4,5 Monate im Schnitt.
Du musst VW nicht ihr Geschäft erklären. Sie haben sich gegen Pooling entschieden und planen somit, die CO2-Werte alleine schaffen. Dazu werden sie dieses Jahr den Ausstoß noch einmal erhöhen und nächstes Jahr auch. Was durch neue Modelle unterlegt ist. Weltweit steht man zu Ende 2025 gut da: BYD etwa 2,2 Mio. BEV, Tesla 1,6 Mio., Geely 1.29 Mio. und VW 1 Mio.. Nächster OEM ist der Hyundai-Konzern mit nur 0,55 Mio.. Stellantis etwa 0,25 Mio., Toyota keine 0,1 Mio..
hu.ms meint
@Thorsten 0711:
Welches BEV hast du dann letztendlich für wieviel gekauft ?
MK meint
@IDFan:
Also: Die 66% Auslieferungssteigerung für BEV beziehen sich auf Europa, in China gab es daggen z.B. einen Rückgang um 44%. Unterm Strich spricht die von Ihnen genannte Pressemitteilung von einem Auslieferplus von 32%, was weniger als halb so viel ist, wie Sie sagen…und deutlich unterhalb des in dieser Pressemitteilung genannten Bestelleingangs-Plus von 55% liegt. Heißt: Die Wartezeiten wachsen weiter.
Das hat dann natürlich auch Auswirkungen auf die Lieferzeiten: Ein ID.3 für China wird in einem chinesischen Werk gebaut und hat meist einen LFP Akkus. Ein ID.3 für Europa kommt aus Zwickau und LFP-Akkus werden nicht angeboten. Auch werfen Sie bei Ihrer Berechnung von ID.3 üder ID.Buzz bis Porsche Taycan und MAN-LKW alles in einen Topf: Unterschiedliche Plattformen, vollkommen unterschiedliche Akkutechnologien…und wie Sie sagen: Individuelle Konfigurationen und Bestellungen sind ein rein europäisches Phänomen (auch die Pressemitteilung weist darauf hin, dass es ausschließlich um offene Bestellungen in Europa handelt)…aber natürlich bestellen auch Händler außerhalb Europas Fahrzeuge. Von daher macht Ihre Annahme, die offenen Vorbestellungen in Europa ins Verhältnis zur weltweiten Auslieferungszahl zu setzen, einfach keinen Sinn,
Aso: Auch die 18 Monate Wartezeit auf einen Cupra Born sind halt kein „Einzelfall“, sondern ein strukturelles Problem: Man hat sich offensichtlich kalkuliert. Bei manchen Modellen hat man Überkapazitäten, bei anderen einen so großen Bestellüberhang (Elroq 50/Elroq 60 z.B.), dass man sie gleich ganz vom Markt genommen hat. Auch Sie müssen zugeben: Wenn ein Konzern ein Modell wegen „zu vieler Bestellungen“ vom Markt nimmt, ist das sicher nicht im Interesse des Konzerns…und jemandem, der eigentlich einen Elroq 50 haben wollte, bringt es überhaupt gar nichts, wenn er einen Taycan für den 2,5fachen Preis binnen unter 3 Monaten bekommen könnte.
Also: Ja, VW ist in Europa Marktführer bei den BEV und das ist ein toller Erfolg, der noch vor 3 oder 4 Jahren undenkbar schien. Da haben die Entwicklungsabteilungen einen wirklich tollen Job gemacht. Auf der anderen Seite ist man aber eben auch nur in Europa wirklich erfolgreich, was für einen Weltkonzern nicht reicht. Und auch hier wenden sich durch so lange Lieferzeiten Kunden ab. Aus meiner Sicht macht erst das einen Markteintritt von Firmen wie BYD überhaupt möglich: Grade deutsche Kunden sind nicht grade expermimentierfreudig beim ausprobieren neuer Marken. Die, die es tun, tun es oftmals nur aus Verzweiflung…und bleiben dann vielleicht auch dort wenn der VW-Konzern in einigen Jahren keine vollen Auftragsbücher mehr hat.
Thorsten 0711 meint
hu.ms
ID.3 Pro S Tour
EZ 03/2021
35500 km
TÜV neu und mit 1 Jahr VW Gebrauchtwagengarantie
25150€
hu.ms meint
Der hat neu 48k minus 6k förderung gekostet – also 42k.
Nach 5 jahren noch 25k ist ein super wertverlauf.
IDFan meint
Wie man am ersten Wort erkennen kann, geht es hier zwar nur um die Zahlen von Volkswagen als eine von zwölf spezifischen Konzernmarken. Aber gerne gehe ich auf den Konzern und seine Stellung bei den BEV ein:
Im direkten Wettbewerbsvergleich mit globalen Akteuren wie Toyota, Stellantis, GM, Ford und Hyundai – sowie Renault im europäischen Kernmarkt – wird deutlich: Der VW-Konzern nimmt bei den BEV-Quoten und insbesondere bei den absoluten Stückzahlen eine marktführende Rolle ein. Dieser Volumenvorteil ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.
Die Skalierung der MEB-Plattform ist bemerkenswert, da die Wertschöpfungskette mittlerweile erfolgreich auf die eigene Zellfertigung in hochmodernen Werken ausgeweitet wurde. Angesichts von Investitionen in Höhe von 160 Milliarden Euro – was lediglich einem Bruchteil des Jahresumsatzes entspricht – ist der Konzern bestens aufgestellt. Während der Wettbewerb schwächelt, profitiert Volkswagen hier bereits von einem signifikanten Zeit- und Technologievorsprung.
Sicher, stimmt schon – VW kann nichts dafür, dass Tesla sich selber zerstört und die Chinesen mit einer Arroganz in den europäischen Markt gehen, der sie um viele Chancen bringt. Ebenso hatte VW die Japaner nicht zur Schockstarre angehalten und bei Stellantis Missmanagement betrieben. Aber es ist, wie es ist und gibt dem VW Konzern die Chance, die MEB länger am Leben zu halten als man es unter Konkurrenzdruck hätte tun können.
Der Elroq RS meiner Frau kommt hoffentlich im April. Sie freut sich schon sehr.
Ben meint
Ist das so, warum sollen dann die Werke Emden und Zwickau beider bis spätestens 2032 geschlossen werden, laut Handelsblatt und Nordkurier ?
MK meint
@Ben: Warum behauptet das Management wohl sowas?
Um staatliche Subventionen zu bekommen und bei der IG Metall Zugeständnisse bei den Gehatsverhandlungen durchzudrücken. Schon letztes Jahr wurde während der Gehaltsverhandlungen mit der IG Metall über die Schließung von Zwickau und zwei weiteren VW Werken in Deutschland spekuliert. Passiert ist das nicht. Und die IG Metall feiert das als Erfolg für sich, hat aber im gegenzug auf Lohnerhöhungen verzichtet. Und schon hat das Management von VW den Erfolg: Tarifrunde billig beendet, in dem man als Zugeständnis auf etwas verzichtet, was man sowieso nie vorhatte.
Ein Manager, der nicht öffentlich über eine angeblich schlechte Lage jammert, hat seinen Job nicht verstanden…
Das andere ist: Was setzt denn z.B. das Werk Zwickau unter Druck? Dass sich das Modell ID.3 nicht gut verkauft? Nein, das Werk Zwickau ist unter Druck, weil sich der Verbrenner-Golf nicht mehr so gut verkauft wie früher und der Nachfolger des aktuellen ID.3 deswegen in Wolfsburg gebaut werden soll.
Paule meint
Es war ja auch der Plan, nicht mehr zu bauen. Offizielles Statement sinngemäß: wir wollen die Kirche im Dorf lassen.
Die Leute haben es damals nur falsch verstanden. Jetzt wissen wir auch, welcher Markt mit Dorf gemeint ist.
hu.ms meint
Gebaut wird was bestellt wird.
Wenn mehr MEB aus europa bestellt würden, würden auch mehr gebaut. Produktionskapazitäten in den werken sind vorhanden.
Die langen lieferzeiten lassen auf zulieferprobleme schliessen.
South meint
Reines VW Marketinggeschwätz. BYD hat 2,2m BEV in EINEM Jahr verkauft und obwohl Tesla heute zu recht schwächelt, mit 1,6m Autos meilenweit vor einem Hersteller wie VW, der sich immerhin als Massenhersteller versteht.
In Europa kann man geradeso noch mit dem Markt mitschwimmen, dem glücklichen Umstand, das BYD die Zölle in Schach halten und Tesla sich momentan selbst ins abseits stellt. Abseits der abgeschotteten Heimatmärkte sieht die Sache schon ganz anders aus…
brainDotExe meint
Du blendest halt die Millionen von Verbrennern aus, welche die VW AG verkauft.
Paule meint
Nicht verwunderlich unter einem Aufmacher „Marke VW liefert zweimillionstes Elektroauto an Kunden aus“
Seltsam, vor allem Du reklamierst häufig themenfremdheit. Misst Du mit unterschiedlichem Maß?
South meint
Da brauchst kein Brain ned. Ja, das machen die in dem Artikel auch. Übrigens zu Recht, weil Verbrenner die in wenigen Jahren keine Rolle mehr für die Hersteller spielen werden…
brainDotExe meint
Verbrenner werden noch mindestens bis ins nächste Jahrzehnt eine Rolle spielen, zum Glück. Keiner will Einheitsbrei.
South meint
Naja, bis zum nächsten Jahrzehnt ist’s nun wahrlich keine Ewigkeit mehr… keine vier Jahre mehr. Trotzdem, Was viele nicht auf der Pfanne haben. Bis der Verbrennerbestand zum allergrößten Teil ausgetauscht wird, ja, das wird bei einer Nutzung eines Gutes von im Schnitt zehn Jahren dauern. Aber. Die Hersteller wird das deutlich früher betreffen. Auch wenn es noch einzige Zeit Bestandsverbrenner gibt, die Neuzulassungen werden ca. 2030-2032 die 50% überschreiten. Das wird also um oder kurz nach dem Ende des Jahrzehntes sein… der Zeitraum ist sehr, sehr kurz… kein Hersteller kann mit 20-30% oder gar 50% weniger Absatz leben…
South meint
Naja, das nächste Jahrzehnt ist in vier Jahren… ;-)
RudiFaehrtTesla meint
Braini, du hast schon verstanden worum es hier geht?
Das du schon begriffsstutzig bist, hast Du schon immer bewiesen, aber das hier……
brainDotExe meint
Rudi,
Ja, worum geht es denn in der Automobilindustrie? Autos verkaufen, unabhängig von der Antriebstechnik.
RudiFaehrtTesla meint
Und Du hast es schon wieder nicht verstanden! Es ist wohl noch schlimmer als erwartet…..
Paule meint
„Ja, worum geht es denn in der Automobilindustrie? Autos verkaufen“
Nein, die können nur Autos bauen.
Den Verkauf machen dann andere Unternehmen.
Ich kenne nur wenige Hersteller bei denen man direkt ein Auto kaufen kann.
M. meint
…und denen verkaufen die Hersteller ihre Autos.
Schwieriger Zusammenhang – ich weiß.
hu.ms meint
„In Europa kann man geradeso noch mit dem Markt mitschwimmen“
Sind fast 30% marktanteil (absoluter marktführer) bei BEV in europa 2025 „mitschwimmen“ ?
South meint
VW 2025 700T BEV bei 3,4m Absatz. Bedeutet. VW hat ungefähr 22% BEV…. ;-)
Und dann schaust du dir noch die Leasingaktionen Anfang 2025 an, wo sie Modelle richtig in den Markt gedrückt haben…
hu.ms meint
Alter verdreher !
Ich schreibe vom BEV-marktanteil der VW-group in europa.
Du von anteilen innerhalb der marke VW.
Erkenne den unterschied.
Der anteil innerhalb von marken ist von der aktualität und attraktivität der angebotenen modelle abhängig.
Aktuell in der VWgroup skoda vorne.
Deshalb auch die group-betrachtung.
Andi EE meint
@South
manchmal frag ich mich, ob du diese Posts schreibst …
„das BYD die Zölle in Schach halten und Tesla sich momentan selbst ins abseits stellt.“
Was soll denn Tesla nach deiner Meinung nach tun, die BEVs wie andere verschenken und Riesenverluste schreiben? Das macht keinen Sinn, etwas skalieren, was sich selbst nicht trägt. Firmen wie BYD sind nicht gesund und die OEMs auch nicht. Einfach Stückzahlen raushauen ohne Sinn und Verstand, führt unweigerlich in den Abgrund.
Tesla macht das einzig Richtige, den Personentransport dorthin verlagern, wo man was verdienen kann = Robotaxi. Ich find das unglaublich was du schreibst, du bist doch nicht auf den Kopf gefallen. Alle OEMs haben das Potenzial, den schnellen Tod zu sterben, wenn das Robotaxi aufgeht. Und du sagst, dass sich Tesla ins Abseits stellt. Ja wenn es nicht aufgeht, aber auf der anderen Seite ist es die einzige Lösung, wirklich Geld in der Autobranche zu verdienen. Alle anderen verdienen doch kein Geld, alles Witzfiguren im BEV-Markt die keine Chance auf eine finanziell gesunde Basis haben. Und das wird noch viel beschi.ssner mit zusätzlichen BEV-Kleinwagen.
South meint
.. doch die Posts sind von mir…
MK meint
@South:
Ich sehe es wie hu.ms: Marktführerschaft ist ja wohl kein mitschwimmen. BYD hat glaube ich weniger ein Problem mit den Zöllen (das Preis-Leistungsverhältnis ist ja durchaus mehr als konkurrenzfähig) als viel mehr mit dem anfänglich insbesondere für Deutschland falsch aufgestztem Vertriebsmodell mit Showrooms statt Zusammenarbeit mit Händlern. Wenn ich mich recht erinnere, hat man 2024 im „kleinen“ Österrreich mehr Autos verkauft als in Deutschland. Das Vertriebsmodell ändert man jetzt ja aber grade im Akkord und wird damit für VW, wenn die ihre Lieferzeiten nicht bald mal in den Griff bekommen, sicher ein großes Problem…und ja, ich glaube auch, dass man in China in Zukunft keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen wird…aber eben auch, weil Cina als Markt deutlich abgeschotteter ist als Europa. So darf VW dort bis heute nicht als Alleineigentümer Fabriken betreiben, während BYD in Europa bauen kann, wie sie wollen. Über Zölle in der Richtung diskutiert nur keiner groß, weil ein „Massenauto“ wie z.B. den ID.3 in Deutschland zu bauen, hier mit einem chinesischen Akku auszustatten und dann zum Verkauf nach China zu verschiffen auch ohne Zoll keinen Sinn macht.
Tesla hingegen ist wohl nicht nur „momentan“ raus. Alle Aussagen von Musk (so sprunghaft die auch sein mögen), deuten ja darauf hin, dass man eigentlich gar kein Interesse daran hat, weiterhin im großen Stil Autos zu verkaufen und vor Allem nicht daran alle Segmente zu bedienen.
PS: Dieses „Marketinggeschwätz“ ist ja erstmal nur die neutrale Feststellung eines Fakts „2 Millionen eAutos verkauft“. Ob man dies als gut oder schlecht einordnet, bleibt ja jedem selber überlassen. Für die Aktionäre und Vorstände ist die Stückzahl ja sowieso nur eine Randnotiz. Viel wichtiger ist der Umsatz…von daher bringt ein in Deutschland für 50.000 € verkaufter ID.7 halt deutlich mehr als ein in China für umgerechnet 20.000 € verkaufter BYD. Das macht VW nicht größer als BYD…aber es relativiert den Abstand dann doch etwas.
South meint
Naja, MK, das hinkt gewaltig. Natürlich ist der Verkaufspreis in China niedriger und in Europa höher, spricht dann mehr Umsatz, aber dann musst du auch die deutlich höheren Kosten in Europa berücksichtigen. Und nur angemerkt. VW verkauft ja nicht nur ID.7 ….
MK meint
@South:
Natürlich verkaufen die nicht nur ID.7 zum Einstiegspreis. Die verkaufen auch einen ID.3 für gut 30.000 €, dafür aber auch einen ID.7 mit mehr Ausstattung oder einen ID.Buzz für 70.000
Und z.B. 5% Marge sind 5%…bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 20.000 € also 1.000 € Gewinn und 19.000 € Herstellkosten und bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 40.000 € natürlich auch 38.000 € Herstellkosten, aber eben auch 2.000 € Gewinn.
Und nochmal: In China gehört VW kein einziges Werk komplett. Während die 2.000 € Gewinn eines in Deutschland verkauften Autos also komplett bei VW bleiben, muss von den 1.000 € in China noch was an den chinesischen „Partner“ abgegeben werden, der das ja auch nicht zum Selbstzweck macht. Man könnte auch sagen „Die Fertigungstiefe ist in Europa höher“.
Future meint
VW hat endlich 2 Mio. Elektroautos gebaut.
Leider waren es im gleichen Zeitraum auch geschätzt weit über 60 Mio. Verbrenner mit der Marke VW. Das ist der Haken beim Volkswagen. Es ist ein Verbrennerbauer mit ein paar Elektroautos für die Quote. Jetzt liest man, dass die neuen guten elektrischen SAIC-VWs in China wieder hohe Rabatte brauchen, weil die Kunden dann eben auch gleich etwas von SAIC nehmen können, weil da alles im VW eben von SAIC kommt.
M. meint
Aber VW gibt doch Rabatte, um seine BEV-Quote zu verbessern, oder?
Und trotzdem bist du nur am meckern.
Scheint dein Job hier zu sein.
Future meint
VW gibt nur dann Rabatte, wenn es die Quote erfordert, das ist mein Eindruck. VW muss Verbrenner verkaufen, weil damit mehr Geld verdient wird.
M. meint
Was VW mit BEV verdient oder nicht, wissen wir beide nicht – du hast auch nichts weiter als deine vorgefertigte Meinung, die ja zu dir und deiner Mission passen muss.
Wenn VW aber nichts verdient, dann können die nur so viel verkaufen wie sie sich leisten können. VW muss ja auch noch Firmen wie Tesla quersubventionieren, die an den CO2-Strafgebühren mehr verdienen als an den Autos.
Da müsste man doch mal Tesla kritisieren, die Geld mit diesen Schmutzungsrechten machen, statt die Welt sauberer.
Unter dem Strich ist ein Tesla daher genauso eine Dreckschleuder wie der durchschnittliche VW.
Und was hört man von dir zu dieser Praxis?
Nichts. Natürlich nicht.
Future meint
Man kann sich den Verbrenner nicht mehr »schönreden« in der heutigen Zeit und man kann auch die schmu tzigen Verbrenner aus dem Volkswagen Konzern durch nichts, wirklich durch nichts mehr rechtfertigen. Diese Verbrenner sind einer der Hauptverursacher des weltweiten Klimawandelns und sie tragen auf unverantwortliche Weise zur Luftverschmutzung in Deutschland, Europa und der Welt bei. Die 9 Mio. Verbrenner sind das Problem, jedes Jahr. Die paar Elektroautos von VW oder Tesla sind doch nicht das Problem.
brainDotExe meint
Future
Komm mal aus deiner Bubble raus. Ca. 80% der Neuwagenkäufer in DE ist das relativ egal. Die müssen sich gar nichts „schön reden“, die nutzen einfach die Wahlfreiheit und das ist kein Problem, das ist gut so.
Keiner will Einheitsbrei, auch nicht beim Antrieb.
South meint
Gleich zweimal Quatsch. Die CO2 Rechte sollen sinnvollerweise den Hersteller belohnen, der umstellt und auf der anderen Seite den Hersteller mit einem Malus belegen, der gesellschaftsschädliche Produkte wie Verbrenner verkauft. Ein Schadensersatz für die Verschmutzung…
Der zweite Quatsch, jetzt von da brauchst kein Brain ned. Dass das immer so sein wird. Klares Nein. Verbrenner werden ganz sicher nicht mehr zugelassen werden, aber es geht sogar noch einen Schritt weiter. Irgendwann werden Verbrenner zu recht verboten werden.
Einfaches Beispiel. Ohne KAT darfst du schon lange kein neues Auto mehr verkaufen und heute fährst du damit auch nicht mehr durch München…
Das ist nicht nur bei Autos so, auch Kohleöfen…Und das ist wirklich gut so, denn das hat die Lebensqualität der Allgemeinheit deutlich gesteigert….
M. meint
„Man kann sich den Verbrenner nicht mehr »schönreden« in der heutigen Zeit und man kann auch die schmu tzigen Verbrenner aus dem Volkswagen Konzern durch nichts, wirklich durch nichts mehr rechtfertigen.“
Doch, das geht sogar ganz leicht: man steckt einer Firma, die vorgibt, am Klimaschutz zu arbeiten, ein paar Mrd. Dollar, und schon bekommt man deren Anteile an VerschmutzungsRECHTen – wie du merkst: damit ist das geRECHTfertigt! Diese saubere Firma übernimmt für Geld also einen Teil der Verschmutzung. Und dann ist sie bilanziell so dreckig wie die Firma, von der sie das Geld bekommen hat.
Würde sich diese so saubere Firma dazu durchringen, diese Rechte nicht zu verkaufen, dann könnte die andere Firma nicht kaufen. Und müsste sich etwas anderes einfallen lassen – weniger Verbrenner bauen, z.B.
Aber das muss sie nicht, weil die saubere Firma ja Geld verdienen muss, und womit verdient die das meiste Geld?
Nein, nicht mit Autos. Mit den Schmutz-Zertifikaten.
Kannst du nachlesen, steht im Geschäftsbericht.
Aber – und das ist die Ironie der Geschichte: der mit dem Geld* des Sauberen-Firma-Chefs ins Amt gehievte Präsidentschaftsdarsteller hat das System in seinem Herrschaftsbereich beendet. Dort ist es aber sofort wieder RECHTmäßig, ungezügelt Verbrenner bauen, ohne dafür Ablassbriefe kaufen zu müssen. Die Firma braucht ein neues Geschäftsmodell. Das hat man erkannt.
*eigentlich war es ja das Geld von Leuten, die saubere Autos wollten, aber naja…
Tt07 meint
Hirn, hast Du jetzt ein neues Lieblingswort? Die Bubble erkennt man nur, wenn man selbst in einer steckt. Öffne mal Deinen Horizont und stell Dich den Tatsachen. Dann gehörst Du sicher auch ganz bald nicht mehr zu den 80%, die nicht verstehen, dass Verbrenner ein Problem sind.
brainDotExe meint
Tt
Wie kann man in einer Bubble sein, wenn man beides fährt und gut findet? Verbrenner und BEV.
Einheitsbrei und keine Wahlfreiheit wäre das Problem.
Future meint
Die CO2 Rechte sind natürlich ein hervorragendes Instrument, um klimafreundliche Produkte zu belohnen und zu fördern. Das muss noch viel stärker werden.
Verbrenner müssen eben viel teurer werden, damit sie endlich unattraktiv werden: Für die Verbrennerhersteller darf sich das nicht mehr so lohnen, die Welt zu vergiften. Aber auch die Käufer von Verbrennern müssen für die Verschmutzung, die sie damit anrichten, hoch bestraft werden. China und Norwegen haben da gute Iden gehabt. Für die Verbrennerfahrer muss es also viel teurer werden: Höhere Steuern, Einfahrverbote, Nullemissionszonen, Zulassungsverbote.
Die Käufer von Elektroautos müssten dagegen natürlich noch viel stärker gefördert werden: Statt ein paar Hundert Euro im Jahr für die THG Quote, müssten es ein paar Tausend sein.
Fazit: Das Geld muss viel stärker umverteilt werden, damit es sich nicht mehr so lohnt, die Welt zu verschmutzen. Ohne diese bremsende Autoindustrie wären wir damit auch schin viel weiter. Siehe Norwegen/China.
South meint
Naja, M. dass ist nun mal Quatsch, es geht um einen Steuerungseffekt und der ist ja kein Zufall, sondern gewollt. Es beschleunigt die Umwandlung, denn es werden damit die BEV zu recht gefördert und die Verbrenner mit einem Malus belegt. Damit werden BEV schneller markgängig und Verbrenner eben schwerer beim Verkauft… und genau das ist ja gewollt.
Es bringt ja nix nur die E Autos staatlich zu fördern und die Verbrenner dürfen weiterhin CO2 ausstoßen ohne die Kosten, den Schaden zu bezahlen.
Es gilt das Verursachungsprinzip. Der, der den Schaden anrichtet muss dafür zahlen, sonst trägt die Allgemeinheit den Schaden… der Verbrenner schadet jeden einzelnen in unserer Gesellschaft und das ist bisher kostenlos… das wird damit ausgeglichen.
Es ist also folgerichtig, dass Telsa und jeder andere auch dafür belohnt wird und die anderen dafür mit einem Malus belegt werden…
Andi EE meint
@Future
„VW gibt nur dann Rabatte, wenn es die Quote erfordert, das ist mein Eindruck. VW muss Verbrenner verkaufen, weil damit mehr Geld verdient wird.“
Nicht MEHR Geld verdient, nein. Man verdient NUR mit Verbrennern Geld, das ist korrekt. Meinst du VW verkauft extra keine BEVs in China, sorry sie können es nicht. Das hat nichts mit Wollen zu tun. Man ist nicht konkurrenzfähig, deshalb verkauft man keine BEVs.
Andi EE meint
@M.
„… Sauberen-Firma-Chefs ins Amt gehievte Präsidentschaftsdarsteller hat das System in seinem Herrschaftsbereich beendet. Dort ist es aber sofort wieder RECHTmäßig, ungezügelt Verbrenner bauen, ohne dafür Ablassbriefe kaufen zu müssen.“
Pooling find ich auch nicht toll, viel besser wäre ein hoher CO2-Preis gewesen, aber dann wärst explizit du der erste gewesen, der wie ein Baby geschrien hätte. Denn das trifft dich als BMW-Fuzzi am meisten. Fette Verbrenner würden am meisten bestraft und zwar dort wo die Emissionen entstehen, beim Fahren. Das ist das Verursacherprinzip, die die den Dreck verursachen, direkt an der Zapfsäule zur Vernunft bringen. Im Gegensatz zum BEV, generiert der Verbrenner 80%+ die Klimabelastung beim Fahren. Deshalb gibt es auch ein Reglement, das so aussieht, als hättest du es geschrieben.
Der höhere CO2-Preis wäre viel gerechter gewesen, schlechte Hersteller mit geringen BEV-Quoten und hohem fossilen Energie-Verbrauch wären schnell weg vom Fenster gewesen. Aber das ging natürlich nicht, eure Autoindustrie produziert ja all die problematischen Karren. Wenn ich an eure Rolle im Dieselskandal zurückdenke, wie eure Regierung zum Betrug noch beitrug. Ihr habt auch lange Jahre den Kat verhindert. Ihr verhindert auch FSD, eure Glaubwürdigkeit auf diesem Sektor würde ich nicht mal nahe bei 0 verorten. Die sieht man auch bei deinen Gehilfen hier David und Mary die die Kommentarspalte zerstören. Dass da nie was passiert, steht sinnbildlich für diese ungesunde Lobby. Oder so Gebilde wie der ADAC und wie die Autofans damit umgehen. Jeder weiss, diese Institution hat 30 Jahre die Ranglisten gefälscht, und die Leute bezeichnen das als glaubwürdige Quelle. Dieser Umgang mit der Wahrheit, besch.eissen ist ein Kavaliersdelikt, wenn es der Deutschen Autoindustrie dient.
M. meint
AndiEE meint:
„Pooling find ich auch nicht toll, viel besser wäre ein hoher CO2-Preis gewesen“
Doch, das tust du, weil deine Lieblingsfirma überwiegend damit ihr Geld verdient. Die paar Dollar von den Autos… Lies den Geschäftsbericht.
„aber dann wärst explizit du der erste gewesen, der wie ein Baby geschrien hätte. Denn das trifft dich als BMW-Fuzzi am meisten.““
Ich werde dich nicht nachahmen und wie ein Baby schreien, versprochen. Ich wäre auch gar nicht betroffen, das kann ich dir ebenso versprechen.
Und BMW musste kein Pooling machen, die waren sogar unter dem Grenzwert. Kann man nachlesen.
Vielleicht erstmal das Hirn einschalten und 3 Minuten recherchieren, als Dummfug zu verbreiten? War keine Zeit, der Druck musste runter?
Aber… der Zug ist bei dir eh längst abgefahren…
Ossisailor meint
Die VW in China kommen nicht von SAIC, sondern von Werken, die unter VW-Regie als Joint-Ventures mit chinesischen Partnern laufen. Die Fahrzeuge, die unter SAIC vermarktet werden, haben mit VW nix zu tun.
Future meint
Die Technologie in den China-VWs kommt von SAIC, so habe ich die Berichte dazu verstanden. Und in China fragen sich die Kunden, warum man etwas Elektrisches von Volkswagen kaufen sollte, wenn die ganze Technik eh von SAIC kommt.
Electrive, Handelsblatt und FR berichten beispielsweise seit 2 Tagen darüber, dass der E5 von Audi so schwach gestartet ist in China und warum die billigen Preise jetzt nochmal reduziert werden müssen.
So kann das kommen, wenn VW nur Elektroautos anbietet, die man in Europa verkaufen kann, aber nicht in den anderen Weltmärkten. Dafür hat VW dann halt auch seine Verbrenner.
brainDotExe meint
Nein, die China Platform für die dortigen VW Modelle kommt vom Joint Venture SAIC Volkswagen.
Micha meint
„The AUDI E5 Sportback is developed based on the SAIC Motor’s IM L6, sharing the electric motor, battery, electric control system, and the same platform, as part of the collaboration between Audi and SAIC.“
Quelle: Wikipedia
Ben meint
Die neuen AUDIs werden auf der Platform von SAIC gebaut und die neuen VWs werden auf der Platform von XPeng gebaut, VW klatscht nur noch das Logo drauf.
Future meint
Vermutlich haben das die Autokäufer in China auch verstanden und fragen sich deshalb, warum sie nicht gleich das Original kaufen statt den VW. Ich bin mir sicher, dass es dazu auch hier auf der Seite nochmal einen Meldung geben wird, da das ja gerade in so vielen Medien ein Thema ist.
hu.ms meint
Falsch Ben !
Für die in china für china gebauten modelle gibt es eine separate VW-plattform, die auf die anforderungen der chinesischen kunden ausgerichtet ist.
Von Xpeng werden nur teile dafür zugeliefert.
brainDotExe meint
„Leider waren es im gleichen Zeitraum auch geschätzt weit über 60 Mio. Verbrenner mit der Marke VW. Das ist der Haken beim Volkswagen. Es ist ein Verbrennerbauer mit ein paar Elektroautos für die Quote“
Im Gegenteil, nicht leider sondern glücklichweise waren es im selben Zeitraum über 60 Mio. Verbrenner, denn die schaffen das notwendige Geld für die Transformation.
Außerdem kann so jeder Kunde bedient werden, unabhängig von der Antriebsart.
Sehr gut für uns Kunden, denn Auswahl belebt den Markt.
Future meint
Klar, jeder Kunde freut sich über die Auswahl und den Kosum. Das ist an der Käsetheke ja auch in Ordnung. Beim Waf fenhändler oder im Autohaus geht es allerdings nicht um den Käse, sondern um eine lebenswerte Welt. Da braucht es eben ein paar Regeln und Vorschriften, an die sich die Kunden halten müssen, damit die Gesellschaft überlebt.
hu.ms meint
Und wessen aufgabe sind regeln und vorschriften.
z.b. dass man keine mitbürger ermordet – per kugel oder abgase ?
South meint
Maj, da brauchst kein Brain ned… aber hey… das kann er noch so oft schreiben… es gibt kein Grundrecht auf Verschmutzung… der für die Gesellschaft superschädliche Verbrenner wird trotzdem verschwinden…
volsor meint
Echt jetzt? Seit 2013 , also in 13 Jahre 2 Millionen E-Autos.
Klar , das kann man Feiern oder man gibt Vollstrom und baut das demnächst in einem
Jahr.
brainDotExe meint
Die richtigen Massenmodelle sind doch erst ab 2020 vom Band gelaufen.
Gerry meint
Ne, mehr als 2,2 Mio AUTOS haben die verkauft, nicht Bevs
Check deine fakten
Aztasu meint
@Gerry check du deine Fakten. BYD hat alleine im letzten Jahr 2,2 Millionen reine E-Autos verkauft lol
Future meint
Volkswagen baut 4 Mio. Verbrenner im Jahr. Vielleicht bald ein paar weniger. Das ist meine Hoffnung. Der ganzen Konzern vergiftet sogar mit 9 Mio. Verbrennern weiterhin die Welt. Es wird Zeit, dass das aufhört.
brainDotExe meint
Meine Hoffnung ist das sie bald mal wieder mehr Autos bauen, sowohl Verbrenner als auch BEVs.
Future meint
Das wird wohl nicht passieren und der Grund dafür könnten die vielen neuen Player am Markt sein und die geopolitischen Gegebenheiten. Mal sehen, ob sie sich den Bau von ein paar mehr Elektroautos leisten können.
brainDotExe meint
Die Hoffnung stirbt zuletzt, die Erschließung von neuen Märkten spricht eher dafür.
Der RampUp von den Elektroautos läuft die werden kontinuierlich steigen.
MK meint
@volsor:
Entscheidend ist ja die Entwicklung: Über 750.000 davon wurden in den letzten 2 Jahren verkauft…und das hat man erreicht, obwohl in China die Verkaufszahlen auch bei den BEVs massiv eingebrochen sind und man sich in 2025 eher auf die Schwestermarken konzentriert hat. So ist VWs Kernmarke auf die Elektroautos bezogen weltweit in 2025 stagniert (in Europa aber um fast 50% gewachsen), während Skoda z.B. seine weltweiten eAutos-Auslieferungen, alle basierend auf dem VW-MEB-Baukasten mit Motoren aus dem Baunataler VW-Werk, in 2025 gegenüber 2024 verdoppelt hat.
hu.ms meint
@voslor:
gebaut wird was bestellt wird. Einfach mal auf den marktplatz stellen und passanten auf BEV ansprechen. Du wirst dein BLAUES wunder erleben.
Powerwall Thorsten meint
Applaus Applaus an VW.
Jedes BEV zählt – mal schauen wie lange es bis zur Nummer 9000000 dauert.