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Audi nutzt ausgediente Elektroauto-Batterien in Flurförderfahrzeugen

22.04.2019 in Technik von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Audi-Lithium-Batterie-Reacylcing

Bild: Audi

Audi will künftig Tausende Elektroautos und Hybridfahrzeuge pro Jahr absetzen. Wie alle Hersteller ist die Marke dazu verpflichtet, die Akkus nach ihrer Nutzung im Auto zurückzunehmen. Im Stammwerk Ingolstadt erprobt der Autobauer dazu mit gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien angetriebene Flurförderfahrzeuge.

Nach dem Einsatz in Autos verfügen Batterien noch über einen Großteil ihrer ursprünglichen Ladekapazität. Bei Audi untersucht derzeit ein Projektteam, wie sich Energiespeicher beispielsweise aus Erprobungsfahrzeugen des neuen e-tron oder aus Hybridmodellen wie den bereits verkauften Audi A3 e-tron und Q7 e-tron weiter sinnvoll nutzen lassen.

Die Flurförderfahrzeuge (FFZ) in der Audi-Produktion – etwa Gabelstapler und Zugmaschinen – beziehen ihre Energie bisher aus Blei-Säure-Batterien. Sind diese leer, bauen Mitarbeiter die bis zu zwei Tonnen schweren Batteriepakete aus und schließen sie für mehrere Stunden an eine Ladestation an. Lithium-Ionen-Batterien hingegen lassen sich während der regelmäßigen Standzeiten direkt an ihren Stellplätzen aufladen. „Das spart Platz, zudem entfällt der hohe manuelle Aufwand für den Tausch der Batterien“, so Audi. Würde die weltweite FFZ-Flotte auf Lithium-Ionen-Batterien umrüsten, ließe sich ein Millionenbetrag sparen.

„In jeder Lithium-Ionen-Batterie stecken ein hoher Energieaufwand und wertvolle Ressourcen, die es bestmöglich zu nutzen gilt“, sagt Peter Kössler, Vorstand bei Audi für Produktion und Logistik. „So gehört für uns zu einer nachhaltigen Elektromobilitätsstrategie auch ein sinnvolles Second-Use-Konzept für die Energieträger.“

Bessere Fahreigenschaften durch Lithium-Batterie

Die nach ihrer Nutzung im Auto verbleibende Ladekapazität der Lithium-Ionen-Batterie ist laut Audi für die Anforderungen der Transportfahrzeuge mehr als ausreichend. Ihre Fahreigenschaften verbessern sich durch den Einsatz sogar. „So können sie ihre Geschwindigkeit auch auf schrägen Rampen konstant halten – mit Bleisäure-Batterie angetriebene FFZ können das nicht. Zudem beugt das regelmäßige Laden während der Pausen Stillstandzeiten während der Arbeitszeit vor“, heißt es.

Die flache, breite unter der Passagierzelle zwischen den Achsen liegende Batterie von Audis neuem Elektroauto-SUV e-tron besteht aus 36 einzelnen Modulen. Das Audi-Projektteam prüft jedes Modul nach der Rücknahme der Batterie auf seine weitere Einsatzfähigkeit. Anschließend baut es jeweils 24 Module in eine neue Batteriewanne mit den gleichen Abmessungen und dem gleichen Gewicht wie die bisherigen Bleibatterien der Flurförderfahrzeuge ein.

Nach erfolgreichen Tests werden die ersten umgebauten FFZ nun von Audi im Produktionsalltag erprobt. Darüber hinaus sei der Einsatz gebrauchter Module in mobilen Ladecontainern für Elektroautos oder in stationären Energiespeichern denkbar. Auch für das Recycling entwickle Audi konkrete Konzepte: Am Ende ihres Lebenszyklus sollen wertvolle Elemente aus den Batterien in neue Produkte einfließen und weiter genutzt werden.

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Via: Audi
Tags: Batterie, Nachhaltigkeit, RecyclingUnternehmen: Audi
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Volker meint

    26.04.2019 um 08:22

    Der Audi e-tron wird JETZT angefangen auszuliefern. Gut, es macht sicher Sinn, sich über den künftigen Umgang mit Rückläufer Batterien Gedanken zu machen. Nur hoffentlich ist die Qualität der Akkus einigermaßen gut, dann sollte es FRÜHESTENS in vier bis fünf, realistischerweise in acht bis 10 Jahren Rückläufer geben.
    Und das ist JETZT einen Bericht wert?
    Wenn ich mir den Artikel so durchlese, scheint es prinzipiell eine gute Idee zu sein, die ollen Bleiakkus endlich mal auszumustern und auch batterieelektrische Nutzfahrzeuge auf den Stand der Technik zu bringen. Muss ich als potentieller Nutzfahrzeugskunde jetzt warten, bis mal genug Altakkus da sind, dass ich bessere Akkus in meinen Gabelstapler bekomme? Lieferzeiten wie beim Trabi?
    Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.

  2. Jürgen Kohl meint

    23.04.2019 um 11:09

    Audi setzt ausgediente Akkus….. Wo bitte hat Audi ausgediente Akkus? Man hat ja bis heute kein einziges reines Elektroauto auf der Straße, der e-tron wird nur in marginalen Stückzahlen produziert, weil Akkus fehlen. Wir reden also hier über eine Ankündigung in zehn Jahren, was man dann mit den Akkus macht. Diese Meldung ist wertlos gleich 0! Sie dient nur dazu, als E-Auto-Pionier in den Schlagzeilen zu bleiben.

    • 150kW meint

      23.04.2019 um 12:21

      „Wo bitte hat Audi ausgediente Akkus?“
      Einfach den Text lesen.

      • Ludwig Kastor meint

        23.04.2019 um 22:20

        Schlimm, dass manche nicht einfach aufmerksam einen Text lesen können und einfach mal losschimpfen…

        Gute Idee von Audi.

        Daumen hoch :-)

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