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BMW baut neue Pilotanlage für Batteriezell-Produktion in Parsdorf

30.06.2020 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

BMW-Batterieproduktion

Bild: BMW (Symbolbild)

BMW baut im bayerischen Parsdorf eine Pilotanlage zur Produktion neuartiger Batteriezellen für Elektroautos. Die für die Modellfabrik vorgesehene Halle ist schon zu großen Teilen fertig, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Ein Drittel des anfänglich nur als Logistikzentrum gedachten, rund 40.000 Quadratmeter großen Gebäudes wurden für die Forschungseinrichtung ausgestattet. An dem Standort sollen später etwa 150 Mitarbeiter tätig sein.

Laut Jörg Hoffmann, Leiter der BMW-Abteilung Batteriezelle und Brennstoffzelle, stellt die Einrichtung in Parsdorf die Fortsetzung eines 2019 begonnenen Projektes dar. BMW hatte im Herbst letzten Jahres in München das Kompetenzzentrum Batteriezelle eröffnet, dem Bericht zufolge „quasi die Pilotanlage für die Pilotanlage“.

In der größer als in München ausfallenden Parsdorfer Einrichtung will BMW neue Batteriezellen erforschen. In der Fortentwicklung dieser Bauteile sehe man großes Potenzial, erklärte Hoffmann. Akkus seien in den vergangenen Jahren zwar leistungsfähiger und auch günstiger geworden, diese Entwicklung habe sich zuletzt jedoch etwas abgeflacht. Neben den Batteriezellen selbst soll auch deren Produktion in Parsdorf vorangebracht werden. Dort werde dazu bald wie in München von der Verarbeitung der Rohstoffe – etwa Nickel, Mangan und Kobalt – bis zum Test der funktionsfähigen Zellen alles stattfinden, so Hoffmann.

Die gewonnenen Erkenntnisse will BMW für die Großfertigung von Elektroauto-Batterien nutzen. Der Konzern wird laut Hoffmann weiter Akkus von den in diesem Bereich führenden Unternehmen aus Asien zukaufen. Man wolle aber das technische Know-how für Produkt und Produktion selbst entwickeln. Die Lieferanten sollen die Einrichtungen für die Serienfertigung der Batteriezellen nach den Vorgaben von BMW aufbauen.

BMW-eigene Batteriewerke möglich

Der BMW-Manager schloss der Süddeutschen Zeitung zufolge ausdrücklich nicht aus, dass die Bayern mittel- bis langfristig eigene Batteriewerke in Europa bauen und betreiben werden. Die neue Anlage in Parsdorf könne „einen Beitrag leisten, damit wir diese Entscheidung überhaupt treffen können“, erklärte Hoffmann. Derzeit sei dies nicht möglich, da die dafür erforderlichen Erfahrungen in der Produktion fehlen.

BMW hat 2013 sein bisher einziges Elektroauto eingeführt, den Kleinwagen i3. Ende vergangenen Jahres kam der erste reine Stromer der Tochter MINI hinzu. 2020 und 2021 sollen mit dem SUV iX3, dem viertürigen Gran Coupé i4 und dem Technologieträger iNext sowie einer Variante des 7er weitere Elektroautos folgen. Die Batterien dazu kommen bald auch aus einer deutschen Fabrik, das in Thüringen entstehende Werk gehört allerdings dem chinesischen Akkufertiger CATL.

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Via: Süddeutsche Zeitung
Tags: Batterie, Forschung, ProduktionUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. TwizyundZoefahrer meint

    01.07.2020 um 23:07

    Also quasi in der Mutter aller Pilotanlagen forschen und erfinden wir Dinge, die die Chinesen schon seit 15 Jahren können um ihnen dann später zu erklären wie sie diese herzustellen haben.
    Eine kluge Taktik, hat beim Transrapid und vielen anderen Sachen ja bestens funktioniert.
    Eine Logik die nur einem deutschen Gehirn entspringen kann.

  2. 150kW meint

    30.06.2020 um 10:13

    „Derzeit sei dies nicht möglich, da die dafür erforderlichen Erfahrungen in der Produktion fehlen.“
    Na ja, ganz ohne Erfahrung ist man ja nun nicht.
    Hier ein Video von der alten Zell-Produktionsanlage bei BMW:
    https://youtu.be/xvaQMTcckSg?t=520

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      30.06.2020 um 13:57

      In dem Video geht ja der Punk ab; nach einer Woche wird man das Material für eine i3-Batterie wohl zusammengebastelt haben. Sehen so Gewinner aus?

      • 150kW meint

        30.06.2020 um 14:40

        Die Frage war: Haben sie Erfahrung bei der Zell-Produktion? Und das kann man wohl mit JA beantworten. Das das keine Massenproduktion ist, ist klar.

        • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

          01.07.2020 um 11:00

          Es geht insbesondere um Erfahrungen mit Massenproduktion; den Laborbetrieb beherrschen viele.

  3. Michael meint

    30.06.2020 um 09:21

    Wenigstens haben sie jetzt den Kampf aufgenommen und versuchen eigenes Knowhow aufzubauen. Spät kommen sie, aber sie kommen (frei nach F. Schiller).

  4. Jörg Hielscher meint

    30.06.2020 um 08:30

    150 Mitarbeiter sollen also künftig für BMW in der Batterieforschung arbeiten. Soll das ein Witz sein?! Sind da die Mitarbeiter der Werkskantine und die Pförtner schon abgezogen?

    • hofi meint

      30.06.2020 um 08:50

      Auf 100 * 133 m Fläche arbeiten 150 Menschen. Ich finde dies für eine solch kleine Fläche bei hoher Automatisierung schon viel. Die kleinen Zellen werden schon heute nicht mehr zusamengedengelt.
      ;-)

      • Jörg2 meint

        30.06.2020 um 08:59

        3-Schichten ?

        • Peter W meint

          30.06.2020 um 12:02

          Ja, 3 Schichten: Anode, Seperator, Kathode. :-))

        • Jörg2 meint

          30.06.2020 um 14:15

          ;-))

          Geschüttel? Gerührt? Oder gewickel?

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