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Continental: Die richtige Reifenwahl gewinnt mit E-Nutzfahrzeugen an Bedeutung

17.07.2025 in Transport von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

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Bild: Continental

Mit einem neuen Whitepaper möchte Continental einen Überblick über den Stand der Elektrifizierung von Lkw, Bussen und Vans in Europa geben. Die Publikation (PDF) des Zulieferers beleuchtet Herausforderungen und Chancen auf dem Weg zu einem klimaneutralen Transportwesen, darunter die Rolle moderner Reifenlösungen.

Nutzfahrzeuge verursachen etwa ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen im Verkehrssektor. „Batterieelektrische Lkw besitzen beim Blick auf die Treibhausgasemissionen schon heute einen deutlichen Klimavorteil gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren wie auch gegenüber Brennstoffzellen-Lkw“, sagt der Leiter des Fachbereichs Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien im Umweltbundesamt, Martin Schmied. Dieser Vorteil werde zukünftig mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien noch größer ausfallen.

Auch Reifen spielen bei der Reduktion von CO2-Emission eine wichtige Rolle. Mit Pneus von Continental können Flottenbetreiber nach Angaben des Unternehmens den Kraftstoffverbrauch ihrer Fahrzeuge signifikant senken. „Dadurch können die CO2-Emissionen reduziert und Kosten eingespart werden“, erklärt Hinnerk Kaiser, Leiter der Produktentwicklung EMEA bei Continental. „Ein optimierter Rollwiderstand und eine hohe Laufleistung wirken sich positiv auf den ökologischen Fußabdruck aus.“

Anforderungen an Reifen für Elektro-Nurzfahrzeuge

Grundsätzlich unterscheiden sich Reifen für Elektrofahrzeuge laut Continental nicht von herkömmlichen Reifen. Es gebe keine Unterschiede des Profils oder der Seitenwandgestaltung. Dennoch sollten bei Reifen für Elektrofahrzeuge einige Dinge beachtet werden, da sich die Einsatzbedingungen durch die Elektrifizierung grundlegend ändern.

Die Fahrzeugabbremsung ist bei Elektrofahrzeugen – besonders bei Elektrobussen im Stadtverkehr – ein wichtiger Faktor zur Energierückführung. Der Elektromotor wird dabei zum Generator. Er erzeugt Strom für die Ladung der Batterie, angetrieben durch das sich verlangsamende Fahrzeug. Diese Art der Energierückgewinnung über die Reifen wird Rekuperation genannt. Sie bedeutet für die Antriebsachsreifen im Vergleich zum herkömmlichen Bremsmanagement eine zusätzliche Beanspruchung.

Der Lastindex der Reifen für Elektrofahrzeuge ist höher, um das höhere Fahrzeuggewicht zu tragen. So müssen etwa bei elektrisch betriebenen Lkw keine Abstriche in der Nutzlast gemacht werden. Zudem stellt ein Elektromotor das volle Drehmoment in Sekundenschnelle zur Verfügung – Stichwort „Instant Torque“. Das Drehmoment fällt erheblich höher als bei einem Verbrennungsmotor, das müssen die Reifen aufnehmen.

Die Continental-Entwickler konzentrieren sich verstärkt auf Reifeneigenschaften wie Optimierung des Rollwiderstands, Reifenverschleiß und Geräusch. Der Energieverbrauch lässt sich unter anderem über einen möglichst geringen Rollwiderstand und eine gute Aerodynamik des Reifens reduzieren. „Der größte Hebel der Reifenentwicklung, um die CO2-Bilanz von Flotten zu verbessern, sind ein geringer Rollwiderstand und eine lange Reifenlebensdauer“, so Jessika Höflich, Head of Fleet Solutions EMEA bei Continental. Weniger Abrieb verringert auch die Feinstaubbelastung durch E-Fahrzeuge.

Im gewerblichen Bereich könnten Flottenbetreiber durch die Auswahl der richtigen Reifen für Elektrotransporter die Haltbarkeit, Sicherheit und Gesamteffizienz deutlich verbessern, so Continental. Dadurch werde der Übergang zur Elektromobilität kostengünstiger und nachhaltiger. Speziell bei elektrischen Vans sei zudem die Geräuschreduzierung ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Reifen. Denn Elektromotoren seien viel leiser als Verbrenner, sodass die Abrollgeräusche der Reifen stärker wahrgenommen werden.

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Via: Continental (PDF)
Tags: Autozulieferer, Elektro-Transporter, Elektrobus, Emissionen, Kosten, Lkw, NachhaltigkeitUnternehmen: Continental
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Bob meint

    17.07.2025 um 09:54

    „Sie bedeutet für die Antriebsachsreifen im Vergleich zum herkömmlichen Bremsmanagement eine zusätzliche Beanspruchung.“

    Puh, das ist ziemlich geschwurbelt. Der Reifen merkt natürlich total den Unterschied, ob mechanisch oder elektrisch gebremst wird. Auch bei der Fahrweise sollte es keinen Unterschied machen. Die Bremsung kann genauso dosiert werden.

    Beim Anfahren kommt es natürlich auf den Fahrstil an. Busfahrer nutzen hoffentlich aber kein hohen Drehmoment zum Anfahren, sondern fahren den Fahrgästen zuliebe eher behutsam an.

    • PP meint

      17.07.2025 um 16:16

      Ja, über die Aussage war ich auch gestolpert. Oder über die hier :

      „Der Lastindex der Reifen für Elektrofahrzeuge ist höher, um das höhere Fahrzeuggewicht zu tragen. So müssen etwa bei elektrisch betriebenen Lkw keine Abstriche in der Nutzlast gemacht werden.“

      Was will man damit sagen? Der Lastindex des Reifens darf ja garnicht geringer sein, als das zulässige Gesamtgewicht.
      Außerdem sind Leichtlaufreifen ja auch keine neue Erfindung. Die gibt es seit über 40 Jahren. Sie sind halt eine Kompromisslösung. Wenn man den Reifen auf optimalen Rollwiderstand und Langlebigkeit trimmt, geht das immer auf Kosten der Sicherheit.
      Der Bremsweg wird länger, die Haftung geringer, und bei Nässe und Kälte sind sie einem herkömmlichen Reifen auch unterlegen.

    • M. meint

      17.07.2025 um 16:49

      Ne.
      Gebremst wird über alle Achsen, inkl. Anhänger oder Auflieger, rekuperiert wird nur über Antriebsachsen.
      Ist leicht nachweisen, dass das weniger sind. Und dann haben die eben mehr zu tun.
      Ist nicht schwer zu verstehen, wenn man sich 2 Minuten Zeit nimmt.

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