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Renault-Nissan-Chef: Tesla ist unser Verbündeter

02.07.2015 in Autoindustrie, Wirtschaft von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

Renault-Nissan-ghosn-tesla

Bild: Nissan

Im Rahmen des Finalrennens der ersten Formel-E-Saison in London vergangene Woche hat sich Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn zu Tesla Motors, dem vermeintlich größten Konkurrenten seines Unternehmens im Elektroauto-Segment, geäußert. Anstatt wie viele andere etablierte Hersteller das Automobil-Startup aus Kalifornien mit schmallippigen Kommentaren oder Nichtbeachtung als unwichtig abzutun, zeigte sich Ghosn dabei sogar erfreut über die Popularität von Tesla Motors.

„Tesla ist nicht unser Konkurrent, sondern ein Verbündeter,“ erklärte der Top-Manager. Tatsächlich kommen sich die beiden Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt nur kaum in die Quere. Denn während Tesla mit seiner Elektro-Limousine Model S und dem Ende des Jahres kommenden Elektro-SUV Model X aktuell exklusiv Premiumkäufer im Visier hat, richten sich die kompakten Stromer der Renault-Nissan-Allianz – z.B. Nissans LEAF oder Renaults ZOE – vorrangig an den Massenmarkt.

Teslas Absatz beläuft sich im Moment ohnehin erst auf wenige Tausend Fahrzeuge, Renault-Nissan dagegen hat zuletzt mit 250.000 verkauften Einheiten einen neuen Absatzrekord bei Elektroautos vermeldet. Mit dem für 2017/2018 angekündigten Model 3 wird allerdings auch Tesla in naher Zukunft in den unteren Segmenten auf Kundenfang gehen. Carlos Ghosn scheint dies allerdings nicht zu beunruhigen – im Gegenteil.

„Wir sind froh, dass andere sich Premiumprodukten zuwenden – das zeigt, dass Elektroautos vielseitig und aufregend sind“, so Ghosn und ergänzte: „Wir konzentrieren uns auf das Herz des Marktes. Das befindet sich dort, wo die Volumenverkäufe stattfinden. Wir müssen verkaufen, was wir bereits entwickelt haben und dabei gut sein. Das hat sich für uns bereits bewährt – unsere Elektroauto-Verkäufe sind bis Mai innerhalb eines Jahres um 72 Prozent angestiegen, und wir haben eine 95-98-prozentige Kundenzufriedenheit beim Kangoo und ZOE.“

Dennoch bereitet sich auch die Renault-Nissan-Allianz auf stärkere Konkurrenz im mittleren und unteren Elektroauto-Segment vor. Während Renault die Reichweite des ZOE kürzlich auf 240 Norm-Kilometer gesteigert hat, könnte Nissan beim Nachfolger des LEAF in die Vollen gehen: Der japanische Hersteller testet bereits einen Prototyp mit über 500 Kilometer Norm-Reichweite.

Sollte Teslas kommendes Kompakt-Elektroauto Model 3 mit Hilfe der derzeit im Bau befindlichen Batterie-„Gigafabrik“ zum Marktstart in knapp drei Jahren deutlich mehr als die angekündigte Mindestreichweite von 320 Kilometern erreichen, dürfte es aber wohl auch bei Carlos Ghosn mit der Freundschaft zu den Kaliforniern früher oder später vorbei sein.

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Via: Top Gear
Unternehmen: Nissan, Renault
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Starkstrompilot meint

    02.07.2015 um 11:07

    der Markt ist riesig. Es geht um die nachhaltige Ersetzung sämtlicher Verbrenner. Da steht man sich nicht so schnell gegenseitig im Weg. Bis dahin erweitern sie die Vielfalt.

    • Tom meint

      02.07.2015 um 14:04

      Sehe ich ebenso. Kein Autohersteller kann dieses Unterfangen alleine wuppen. Ich nehme es Carlos Ghosn ab, dass er die Intention von Tesla verstanden hat. Tesla ist ja auch ziemlich offen in der Formulierung ihrer Ziele…

      • Tesla-Fan meint

        02.07.2015 um 18:39

        Ich denke auch, das er das ehrlich meint.

        In dem Moment, wo über den Preis Gleichstand oder Günstiger zum Verbrenner erreicht ist und der Markt kippt, werden die gar nicht hinterher kommen mit der Produktion.

        Wie sagte Elon Musk, die Konkurrenz für Tesla sind nicht die anderen Elektroauto- Hersteller sondern die vielen Verbrenner-Hersteller…

        Das ist eine ganz andere Denkweise als bei den Quartalszahlen-Denkern.

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